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Fachveranstaltung zur inklusiven Lösung

Logo: Grüne im Landtag NRW
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Foto: GRÜNE im Landtag NRW

DüSSELDORF (KOBINET) Die Fraktion der Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen greift mit einer Fachveranstaltung unter dem Motto "Große Lösung = Beste Lösung!? – für eine inklusive Lösung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung" am 4. März von 14:00 - 18:00 Uhr im Plenarsaal des Landtags von Nordrhein-Westfalen die aktuelle Diskussion für eine inklusive Lösung mit Hilfen aus einer Hand in der Kinder- und Jugendhilfe auf.

„Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit der Ratifizierung am 26. März 2009 verpflichtendes Recht in Deutschland. Artikel 7 sieht vor, dass alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen sind, damit alle Kinder und Jugendlichen – mit und ohne Behinderung – gleichberechtigt alle Menschenrechte und Grundfreiheiten bekommen. Kinder mit Behinderung sollen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, damit ihre Teilhabe und ihre Selbstbestimmung gesichert sind. Auch ihre altersgemäßen Bedürfnisse und Wünsche müssen unbedingt beachtet werden. Der Bundesgesetzgeber teilt die rechtliche Zuständigkeit aber auf. Dadurch ist die nach der UN-Behindertenrechtskonvention garantierte Gleichrangigkeit von sowohl kindlichen oder jugendlichen Bedürfnissen als auch dem behinderungsbedingten Unterstützungsbedarf häufig nicht gegeben. Bei der Neuordnung der gesetzlichen Regelungen zur Eingliederungshilfe müssen diese Probleme angegangen und aufgelöst werden. Lösungsmöglichkeiten wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung.

Link zur Veranstaltungsankündigung

Über 130 ExpertInnen und Engagierte in der Kinder und Jugendhilfe sowie der Behindertenarbeit haben im Herbst einen Appell für eine inklusive Lösung für Hilfen aus einer Hand – auch für behinderte Kinder und Jugendliche gestartet. Es gibt noch gute Chancen, dass eine gesetzliche Regelung in dieser Legislaturperiode zu diesem Thema entwickelt und verabschiedet werden könnte.

Link zum Appell für eine inklusive Lösung, der auch als Petition bei change.org eingestellt wurde