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Online-Seminar fand statt: Digitale Barrierefreiheit im D-A-CH Raum – Wo stehen wir und was sind die aktuellen Herausforderungen?

Sonnenblume im Gegenlicht leuchtet
Sonnenblume im Gegenlicht
Foto: Hubertus

Berlin (kobinet) Heute fand das öffentliche Online-Seminar der IAAP-DACH (International Association of Accessibility Professionals - Deutschland-Österreich- Schweiz) zum Stand der Barrierefreiheit der Webseiten öffentlicher Stellen mit Aussagen über die Erarbeitung des EU-Berichtes Ende 2021 und einer informativen Panel-Diskussionsrunde statt. Das Seminar wurde aufgezeichnet.

Wie angekündigt referierten Herr Pfingstl (Experte für Digitale Barrierefreiheit bei BFIT-Bund) und Frau Josephine Schwebler, Accessibility Consultant, T-Systems MMS zu „Web Accessibility Directive: Wo stehen wir?.“

Zu den Ergebnissen des Monitorings (EU-Bericht) sprachen für Österreich Frau Mira Nausner (Expertin für Digitale Barrierefreiheit bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft), für Deutschland Alexander Pfingstl (Experte für Digitale Barrierefreiheit bei der BFIT-Bund) und über das Monitoring in der Schweiz Herr Markus Riesch (Leiter Geschäftsstelle E-Accessibility Bund, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen).

Die Fragen in der Diskussion drehten sich um „Warum können öffentliche Stellen, die Barrierefreiheit umsetzen müssen, oft keine barrierefreien Produkte/Dienstleistungen einkaufen?“.

Moderiert wurde von Frau Beatriz González Mellídez (Head of Accessibility and Digital Inclusion Central Europe, Atos).

Diskutiert haben

Alexander Pfingstl (Experte für Digitale Barrierefreiheit, BFIT-Bund)

Andreas Carstens (Richter am Niedersächsischen Finanzgericht, Vertrauensperson der schwerbehinderten Richterinnen und Richter, Mitglied im DVBS e.V.)

Knut Ludwiczak (Senior IT-Consultant Barrierefreiheit, Materna)

Markus Erle (Head of Strategy, axes4)

Die Fakten wurden auf den Tisch gelegt, beginnend beim mangelnden Bewusstsein in den Ämtern, die Kenntnisse und die Ausbildung ist mangelhaft bzw. nicht vorhanden, Zertifikate fehlen, Ausschreibungen sind mangelhaft, Herr Erle „Der Wille zur Barrierefreiheit ist da, es fehlt an der Macht sie durchzusetzen“, es fehlen Kompetenzstellen, Studiengänge und Ausbildung muss Barrierefreiheit beinhalten,

Besonders hat mir die Aussage gefallen (Herr Carstens): gesetzlich ist eine Priorisierung von Gesetzen gegenüber anderen Gesetzen nicht zulässig, bei scheinbaren Widersprüchen müssen Lösungen gefunden werden und damit die Datenschutzgesetze und die Barrierefreiheit, barrierefreies Bauen und Denkmalschutz immer gleichwertig Umsetzung finden (nicht wörtlich widergegeben)

Ich nehme an, dass auf der Website der IAAP-DACH die Aufzeichnung des Seminars erscheint oder per Mail anfragen [email protected] Hören Sie selbst.

Ich Chatverlauf wurden einige interessante Links auf Quellen zu einigen Fakten angegeben.

Zitate aus https://iaap-dach.org/veranstaltungen/veranstaltungen-leser/oekosystem-digitale-barrierefreiheit.html