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Endlich wieder ins Schlumper Atelier gehen

Schlumper Corona Poster: Hände mit Seife waschen
Schlumper Corona Poster
Foto: Atelier Schlumper

Hamburg (kobinet) „Ich gehe in die Rente, das muss sein. Ich bin am längsten“, sagt Horst Wäßle (geb. 1954). Dennoch freut er sich, dass er jetzt, nach mehreren Wochen oft allein zu Hause in seiner kleinen Wohnung, wenigsten wieder zweimal die Woche ins Atelier gehen kann. Horst Wäßle ist seit 40 Jahren Mitglied der Hamburger Ateliergemeinschaft Die Schlumper – die Jubiläumsausstellung musste auf den Herbst verschoben werden. Dies schreibt Christian Mürner in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten.

Im Home-Office notiert – Menschenkette mit Maske

Grafik zeigt Poster der Veranstalter
Kämpfen für Band der Solidarität
Foto: unteilbar

Berlin (kobinet) Menschenketten für eine solidarische Gesellschaft werden am Sonntag in Berlin und weiteren deutschen Städten gebildet. Mit der unteilbar-Bewegung haben 130 Vereine und Initiativen aufgerufen, verantwortungsbewusst und mit Abtand zu demonstrieren.

Im Home-Office notiert – Kniefall für George Floyd

Foto zeigt Graffito mit George Floyd
Graffito am Berliner Mauerpark
Foto: sch

Berlin (kobinet) Zehntausende haben am Wochenende in den USA friedlich gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Sie forderten Gerechtigkeit für George Floyd. Der Afroamerikaner war am 25. Mai in Minneapolis bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet worden. Bei Protesten weltweit und in 26 deutschen Städten gingen Demonstranten wieder auf die Knie.

Im Home-Office notiert – Berliner Selbsthilfe

Foto zeigt Wolken am Berliner Himmel
Wolken über Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Wir sind wieder da! Die Selbsthilfe-Kontaktstellen in Berlin öffnen nach und nach ihre Türen für Selbsthilfegruppen, wird in der Berliner Behindertenzeitung annonciert.

Im Home-Office notiert – Mit Maske geht nicht

Foto zeigt Yannick
Yannick Andricek
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Tobias Orthuber und Yannick Andricek aus München bereiten sich auf die Prüfungen zum Fachabitur vor. Beide können aufgrund ihrer Behinderung keine Atemschutzmaske tragen und hoffen auf das Verständnis ihrer Mitmenschen. Darauf weist heute die Aktion Mensch hin.

Im Home-Office notiert – Spiegel-Titel

Foto zeigt Virologen Christian Drosten
Christian Drosden im Spiegel-Gespräch
Foto: sch

Berlin (kobinet) In seiner Titelgeschichte berichtet der Spiegel heute über den Virologen Christian Drosten. Aus einem Gespräch mit dem Forscher von der Berliner Charité hebt das Nachrichtenmagazin hervor: „Ohne uns Wissenschaftler hätten wir bis zu 100.000 Tote mehr“.

Im Home-Office notiert – Tablets für Berlins Schulen

Foto zeigt Bildungssenatorin Sandra Scheeres
Sandra Scheeres
Foto: SenBJF/Reto Klar

Berlin (kobinet) Senat stellt Geld für 100 000 Tablet-Computer bereit. Das ist heute der Aufmacher der Berliner Zeitung. „Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass ohnehin schon benachteiligte Kinder und Jugendliche ins Hintertreffen geraten“, zitiert das Hauptstadt-Blatt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie (SPD).

Im Home-Office notiert – Inklusion üben

Foto zeigt Raul Krauthausen
Porträtfoto Raul Krauthausen
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Wie immer am Dienstag geht’s los mit einem Blick in Rauls Newsletter. Raul Krauthausen ist „oft sehr müde von all dem Labern über Inklusion, während viele Menschen denken, mit dem Gerede sei es schon getan – und nichts ändert sich“.

Im Home-Office notiert – Freibäder öffnen

Foto zeigt Autor beim Anbaden
Anbaden im privaten Pool
Foto: Rei

Berlin (kobinet) Der Berliner Senat hat beschlossen, dass Frei- und Strandbäder in der Stadt morgen wieder öffnen dürfen. Voraussetzung sind mit den Ämtern abgestimmte Hygienepläne und Abstandsregeln. Der kobinet-Reporter hat im Pool seines Bruders schon angebadet.

Happy Birthday Gusti Steiner

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der „Chronist“ aus Berlin, der am 8. Mai an die Demonstration zum Frankfurter Reiseurteil von 1980 erinnerte, hat erneut zugeschlagen. Die kobinet-nachrichten erreichte das nachfolgende historische Fundstück, das vom Autor als authentisch bezeichnet wird. Im folgenden veröffentlichen wir den Text des Berliner Rechtsanwalts und Hobby-Historikers Dr. Martin Theben zum Gedenken an Gusti Steiner, der heute 82 Jahre alt geworden wäre.

Im Home-Office notiert – Kay Macquarrie

Foto zeigt Kay vor Stufen eines ICE
Kay Macquarrie vor ICE der Deutschen Bahn
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Am 30. Mai spricht Kay Macquarrie im ZDF um 12 Uhr über seine Idee für mehr Teilhabe beim Bahnfahren. Von Problemen hat der Berufspendler im Rollstuhl auch auf kobinet immer wieder berichtet. In „Menschen – das Magazin“ geht es unter anderem um ein neues Buchungssystem für die Bahn.

Im Home-Office notiert – Fehlinformationen

Grafik zeigt Coronavirus
Coronavirus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Christian Drosten hat vor Fehlinformationen gewarnt. So sieht der Virologe der Berliner Charité die vielen Beiträge in sozialen Medien, „die zum Teil Millionen Abrufe haben und voller Unsinn sind“. Absolute Laien halt, mag man meinen. Doch nicht nur deren Mitteilungsbedürfnis prangert er an.

Im Home-Office notiert – Helden vom Stößensee

Foto zeigt Bildbauer mit Denkmalentwurf für die Flieger
Bildhauer Andrej Korobzow mit Denkmalentwurf für die Flieger
Foto: Deutschlandradio/Gesine Dornblüth

Berlin (kobinet) Im Frühjahr 1966 überflog ein sowjetischer Militärjet Westberlin, als die Triebwerke versagten. Die beiden Piloten steuerten das Flugzeug in den Spandauer Stößensee und verhinderten womöglich eine größere Katastrophe. An die Heldengeschichte mitten im Kalten Krieg erinnert heute Gesine Dornblüth im Deutschlandfunk.

Im Home-Office notiert – Dong Xuan Center

Foto zeigt Maniküre im Dong-Xuan-Center
Maniküre bei strengen Hygieneregeln
Foto: sch

Berlin (kobinet) Auf Berlins größtem Asianmarkt kehrt langsam das geschäftige Leben zurück. Neben Lebensmittelläden arbeiten wieder Friseure, Massage- und Nagelstudios. Natürlich sind strenge Hygieneregeln einzuhalten. Ab heute dürfen auch die Gaststätten öffnen.

Brauchen wir eine Behindertenbewegung 3.0?

Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Foto: privat

Grimma (kobinet) Heute vor vier Jahren protestierten behinderte Menschen am Spreeufer, unweit des Reichstages für ihre Gleichstellung und Selbstbestimmung. Über Nacht hatten sich einige am Geländer der Spree in der Bannmeile angekettet. Herausgekommen ist leider nicht die erhoffte Verpflichtung zur Barrierefreiheit im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz, aber ein gelungener Auftakt für eine Bewegung, die hart für jedes Stück Selbstbestimmung im Bundesteilhabegesetz kämpfte. Jens Merkel erinnert in seinem Blog der LIGA Selbstvertretung Sachsen an diese Zeit und fragt sich in seinem Beitrag, ob wir eine Behindertenbewegung 3.0 brauchen.

Im Home-Office notiert – Fake News

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) In manipulativer Absicht werden immer mehr Falschmeldungen verbreitet. Fake News zur Corona-Krise an die kobinet-Adresse landeten im Papierkorb. Ärzte schlagen Alarm und sprechen von einer weltweiten “Infodemie”. Durch Fehlinformationen, die sich in den sozialen Medien viral verbreiten, werden Menschenleben gefährdet.

Im Home-Office notiert – Beim Berber

Selfie zeigt den Autor mit Maske und 15mm-Schnitt
Nach dem Besuch beim Berber Yavuz
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das war längst nötig! Der Besuch beim Berber am Kotti, nachdem die Berliner Frisöre bei strengen Hygieneregeln wieder arbeiten können.

Im Home-Office notiert – Befreiungstag

Foto zeigt Pieta des sowjetischen Ehrenmals
Pieta des sowjetischen Ehrenmals in der Schönholzer Heide
Foto: sch

Berlin (kobinet) 75 Jahre nach dem Sieg der Allierten-Armeen über Hitlerdeutschland begeht Berlin heute einmalig den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag. An den drei sowjetischen Ehrenmalen legen die Berliner Blumen nieder.

Im Home-Office notiert – Helfende Hände

Foto zeigt Jugend- und Familienzentrum ClaB
Jugend- und Familienzentrum Stahnsdorf
Foto: ClaB

Berlin (kobinet) Fünf junge Männer haben einer Rollstuhlfahrerin in Stahnsdorf beim Umzug in eine etwas geräumigere Wohnung geholfen. Das war die bisher größte Aktion der hier im März gestarteten Initiative „Helfende Hände“ für ältere und behinderte Menschen, erfuhr kobinet heute von einem lieben Freund per WhatsApp.

Im Home-Office notiert – Topographie des Terrors

Foto zeigt Außenbereich der Stiftung
Außenbereich der „Topographie des Terrors“
Foto: Stiftung Topographie des Terrors

Berlin (kobinet) Mit über einer Million Besuchern im Jahr gehört die „Topographie des Terrors” zu den meist besuchten Erinnerungsorten der NS-Verbrechen in Berlin. Hier befanden sich die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts.

Im Home-Office notiert – Von Nazis befreit

Foto zeigt sowjetisches Ehrenmal mit T34-Panzer
Sowjetisches Ehrenmal in der Straße des 17. Juni
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Aus diesem Grund beschloss Berlin, den Tag der Befreiung einmal zu einem gesetzlichen Feiertag zu erklären. Das geplante große Volksfest in der Straße des 17. Juni musste allerdings abgesagt werden. Ab heute wird stattdessen zu einer digitalen Zeitreise in das Frühjahr 1945 eingeladen.

Über Grundrechte verstärkt diskutieren

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit seinen Äusserungen zur Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise eine breite Diskussion angestoßen. Die Frage, ob der Schutz von Leben zurücktreten muss, um andere Grundrechte nicht einzuschränken, steht dabei im Mittelpunkt. Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen hat sich mit einigen Grundrechten beschäftigt und einen Diskussionbeitrag geliefert. „Wir müssen wieder stärker diskutieren, wie unsere Grundrechte gesichert und paternalistische Schutzkonzepte eingeschränkt werden können“, so sein Fazit.

Triage – Politik muss schnell handeln

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jessica Schröder, die bei der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) seit kurzem ein Projekt zur Durchsetzung der Rechte behinderter Menschen leitet, hat die Diskussion um die Triage von Anfang an verfolgt. In ihrem Bericht fasst sie ihre Eindrücke bzw. Schlussfolgerungen aus nunmehr drei Online-Veranstaltungen zusammen, die von den Grünenpolitiker*innen Corinna Rüffer und Katrin Langensiepen initiiert und moderiert wurden. Für Jessica Schröder steht fest, dass nun die Politik handeln muss, damit das Vertrauen in die Sicherheit und adäquate Versorgung aller Bürger*innen nicht verspielt wird.

Im Home-Office notiert – Berlins Viren-Krieger

Foto zeigt Gebäude der Charité
Charité in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) In ihrer Kolumne für die Wochenendausgabe der Berliner Zeitung wünscht sich Petra Ahne „eine Stadt der Viren-Krieger“ herbei. Im Leitartikel des Hauptstadtblatts wird zur Maskenpflicht in Bus und Bahn ab Montag gegen Politik und Virologen gewettert.

Gedanken zum Tod von Norbert Blüm

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Norbert Blüm (CDU), geboren am 21.07.1935, ist gestern im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war 16 Jahre lang Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Er galt als Erfinder der sozialen Pflegeversicherung, die1995 als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems eingeführt wurde. Legendär auch seine Plakat-Aktion zur sicheren Rente. Eine kleine behindertenpolitisch-historische Würdigung hat Dr. Martin Theben für die kobinet-nachrichten vorgenommen. Dabei richtet er u.a. den Blick auf einen der ersten Auftritte des Ministers im Deutschen Bundestag.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht bundesweit

Foto zeigt Autor mit Maske vor einem Fliederbusch
Autor mit Maske vor Fliederbusch
Foto: Kri

Berlin (kobinet) Heute war ein wunderschöner Tag. Der erste Flieder blühte in der Berliner Frühlingssonne auf. Aus Leipzig lag Post im Briefkasten. In der Vorbereitung auf die Abi-Prüfung hat eines meiner Enkelkinder mir eine schützende Verkleidung im Lea-Design geschneidert. Heute wurde ja Maskenpflicht in ganz Deutschland angekündigt. Schutzmasken werden allerdings zu Wucherpreisen gehandelt, so eine kleine Berliner Telefon-Umfrage des kobinet-Reporters.

Im Home-Office notiert – Warten auf’n Bus

Foto zeigt die beiden Hauptdarsteller an der Bus-Haltestelle
An einer Bus-Haltestelle in Brandenburg
Foto: rbb/Frédérik Batier

Berlin (kobinet) „Neue Normalität“ strebt die Bundesregierung an. „BleibZuHaus“, rät weiter mein Online-Betreiber, wenn das Handy angeschaltet wird. In der ARD-Mediathek hab ich schon in die neue achtteilige regionale Serie vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) „Warten auf’n Bus“ reingeschaut. Hammer! Die erste Folge läuft am 22. April um 22 Uhr im rbb-Fernsehen.

Im Home-Office notiert – Post von medico

Foto zeigt Ausschnitt aus Rundschreiben vom medico international
Ausschnitt aus medico-Rundschreiben 1/20
Foto: sch

Berlin (kobinet) In Berlin und Brüssel wird heute über Ausstiegsszenarien der Corona-Krise beraten. Im Briefkasten lag das Rundschreiben 1/20 von medico international.

Im Home-Office notiert – 75 Jahre zurück

Foto zeigt Menschen abends auf dem Gedenkweg
Schneeblumen Gedenkweg 2015
Foto: Anja-Christin Winkler

Berlin (kobinet) Amerikanische Panzer waren eingefahren. Bewohner mussten das Dorf an der Elbe verlassen. Auch Mutter und zwei Kinder, die hier wegen der Luftangriffe auf Magdeburg evakuiert waren. Mutter zog mich auf die andere Seite des Pferdewagens, als wir auf der Landstraße eine Kolonne ausgemergelter Menschen überholten. Ich sollte die „Sträflinge“ nicht sehen. „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler hatte sie auf den Todesmarsch geschickt. Kein Insasse von Arbeits- oder Konzentrationslagern sei lebend zurückzulassen, stand in seinem Evakuierungsbefehl vom 14. April 1945. Heute wollte ich zum Gedenken an die Frauen aus dem Außenlager Markkleeberg des KZ Buchenwald nach Leipzig fahren.

Gesund durch die Corona-Krise

Stephan Riedl bei der Gymnastik
Stephan Riedl bei der Gymnastik
Foto: Stephan Riedl

Kaiserslautern (kobinet) „Gesund durch die Corona-Krise“, unter diesem Motto hat Stephan Riedl vom Verein Mein Seelentröpfchen aus Kaiserslautern einigeTipps entwickelt, wie man sich auch in diesen Zeiten fit und gesund halten kann. Der Berater in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Vereins ist selbst von Asperger Autismus betroffen und hat in Vor-Corona-Zeiten, als dies noch möglich war, immer wieder im Team mit der Rollstuhlnutzerin Irene Alberti von der EUTB in Bad Kreuznach an Laufveranstaltungen teilgenommen und dort für die EUTBs geworben.

Im Home-Office notiert – Weites Feld

Foto zeigt ein weites Feld in Brandenburg
Weites Feld in Brandenburg
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Dieses Foto kam von meinem Kumpel aus Kloster Zinna. Er war gerade im Brandenburger Land mit dem Rad unterwegs. Wie jeden Dienstag durch Rauls handgepflückte Links geblättert. Schon bei „BDSM oder Tantra? SMantral!“ hängen geblieben.

Im Home-Office notiert – Soli mit Risiko

Foto zeigt Aufruf bei einem Leipziger Bäcker
Aufruf zur Solidarität ganz praktisch
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Für Solidarität ganz praktisch wirbt ein Zettel an der Scheibe eines Leipziger Bäckers. Besonders gefährdeten Menschen soll geholfen werden. Soli mit Risikogruppen also. Risikogruppe – ein gefährlicher Begriff?

Im Home-Office notiert – Tödliche Exporte

Foto aus dem Spielfilm
Meister des Todes
Foto: SWR

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht?

Foto zeigt einen Weg am Kienberg
Weg am Kienberg in der Frühlingssonne
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Meine Berliner Zeitung hat heute die Schlagzeile „Deutschland und die Maskenpflicht“. Im Aufmacher auf der ersten Seite wird berichtet, dass Politik und Gesundheitsexperten über den Sinn von Mundschutzen für den privaten Gebrauch diskutieren.

Im Home-Office notiert – Weiter auf Abstand

Foto zeigt Fahrradrahmen
Defektes Fahrrad „Corona“ heute in Connewitz
Foto: Privat

Berlin (kobinet) In der Frühlingssonne vor meinem Haus haben sich zwei Leute zum Grillen versammelt. Aus dem Leipziger Süden war von Nachbarschaftshilfe zu hören. Weiterhin Abstand halten ist angesagt. Aber nicht durchhängen, sagt Udo Lindenberg in Hamburg.

Im Home-Office notiert – Wirtschaftswunderfilm

Foto zeigt Filmszene
Fabrikantentochter und Arbeiter
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Der Dreiteiler im Ersten über das Wirtschaftswunder ist nun abgelaufen. Happy end: Die Mutter übernimmt die Metallfabrik im Sauerland, die den Stacheldraht für das Konzentrationslager Bergen Belsen lieferte. Die mittlere der drei Fabrikantentöchter studiert endlich in Tübingen und kriegt wohl bald den James-Dean-Verschnitt mit der Sonnenbrille.

Im Home-Office notiert – Kontakt zu Zahava Szàsz Stessel

Foto zeigt Gedenktafel
Gedenktafel in Markkleeberg-Wolfswinkel
Foto: Stadt Markkleeberg

Berlin (kobinet) Ausgelesen ist das Buch „Snow Flowers“ (Schneeblumen) von Zahava Szàsz Stsessel. Es hält ein Kapitel dunkelster Stadtgeschichte von Markkleeberg wach. Die Autorin ist seit 2008 Ehrenbürgerin der Stadt.

Herausforderungen bei Assistenz im Arbeitgebermodell

Lars Hemme im Elektrorollstuhl
Lars Hemme / Rollstuhlfahrer / barrierefrei Wohnen

Foto: camcop media / Andreas Klug

Berlin (kobinet) Lars Hemme, Aktivist und Teilhabeberater / Peer Counselor ISL, und Eva Konieczny, Referentin für Barrierefreiheit beim Sozialverband VdK Deutschland, haben sich Gedanken zur Assistenz und zum Arbeitgebermodell in Zeiten der Corona Krise gemacht und folgenden Beitrag für die kobinet-nachrichten geschrieben. Damit knüpfen sie an die gestrige Berichterstattung der kobinet-nachrichten über die Herausforderungen des Assistenzdienstes des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) an.

Im Home-Office notiert – Kienberg ohne Seilbahn

Foto zeigt einen Blick vom Balkon auf den Kienberg
Blick vom Balkon auf den  Kienberg von Marzahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Seilbahn zum Kienberg steht still. Auf einigen Balkons haben die Bewohner gestern vor den Abendnachrichten wie die Italiener geklatscht – Beifall für all die, die sich um die Betroffenen von Corona kümmern. Mut macht ein Gespräch mit einem Frankfurter Freund, der gerade 66 Jahre alt geworden ist. Zu Glück funktionieren Telefon und Skype.