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Für ausreichende Förderung der Selbstvertretung

Budget, GeldscheineKASSEL (KOBINET) Die LIGA Selbstvertretung – also Die Politische Interessenvertretung der Selbstvertretungs-Organisationen behinderter Menschen in Deutschland (DPO Deutschland) – fordert im Rahmen der Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts die Förderung der Partizipation durch eine ausreichende Unterstützung der Arbeit von Selbstvertretungsorganisationen sicher zu stellen.

Georg Fraberger bei SWR1 Leute

Logo des SWRSTUTTGART (KOBINET) Georg Fraberger, der österreichischer Psychologe. der ohne Arme und ohne Beine auf die Welt kam, ist am 22. Januar von 10.00 – 12.00 Uhr zu Gast bei der renommierten Radiosendung Leute in SWR 1 Baden-Württemberg. Die Sendung wird auch im Internet ausgestrahlt und kann als Podcast heruntergeladen werden.

NRW stärkt Arbeit der Betreuungsvereine

Wappen von NRWDüSSELDORF (KOBINET) Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen stärkt die Arbeit der Betreuungsvereine und stockt die Fördermittel um eine Million Euro auf jetzt 2,7 Millionen Euro auf, heißt es aus dem Sozialministerium in Düsseldorf.

Informationen zur Barrierefreiheit und UN-Konvention

Deutsches Institut für MenschenrechteBERLIN (KOBINET) Die Allgemeine Bemerkung Nr. 2 des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK-Ausschuss) befasst sich mit einem der zentralen Elemente der UN-Behindertenrechtskonvention: Dem Prinzip der Zugänglichkeit gemäß Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention. Darauf weist die Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte hin.

KarriereStart in Dresden

InfozeichenDRESDEN (KOBINET) Annett Heinich, die sich als Inklusionsbotschafterin in Dresden engagiert, hat die kobinet-nachrichten auf Veranstaltungen zum Karrierestart für behinderte Menschen im Rahmen der 18. KarriereStart Messe vom 22. – 24. Januar in Dresden hingewiesen.

Spätere Aktion T4 bereits im Buch Mein Kampf vorgezeichnet

Bild vom Grauen Bus in KasselMüNCHEN (KOBINET) Am vergangenen Samstag strahlte der Fernsehsender ARD-Alpha einen Bericht über die wissenschaftliche Aufarbeitung des Buches „Mein Kampf“ des Instituts für Zeitgeschichte aus. Vor dem Mahnmal, das einen der grauen Busse, mit denen behinderte Menschen zu ihrer Ermordung abtransportiert wurden, schilderte der Historiker Götz Aly sehr komprimiert die Euthanasie im sogenannten Dritten Reich.

Anforderungen an professionelles Peer Counseling

Logo der ISLJENA (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL e.V. stellte Leistungsanforderungen für öffentlich geförderte Peer Counseling Angebote der Öffentlichkeit vor. Aufbauend auf einer Fachtagung der Bundesbehindertenbeauftragten am 13. Oktober 2015 zur unabhängigen Beratung bringt sich der Selbstvertretungsverband damit in die aktuelle Diskussion zur unabhängigen Beratung ein.

Infos zur Barrierefreiheit der Eremitage Bayreuth

Anna RadtkePASSAU (KOBINET) Anna Radtke hat sich als Inklusionsbotschafterin mit ihrem Projekt Hollicap zum Ziel gesetzt, Informationen zur Barrierefreiheit für Freizeit- und Urlaubsmöglichkeiten zu liefern. Letztes Jahr hat sie die Würzburger Residenz mittels eines Videorundgangs unter die Lupe genommen. Nun hat sie sich die Eremitage Bayreuth angeschaut und Informationen in Sachen Barrierefreiheit zusammen gestellt.

Benachteiligung bei geplantem Hilfesystem für ehemalige Heimkinder

FragezeichenKASSEL (KOBINET) Die derzeitigen Vorschläge für ein Hilfesystem für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. in stationären psychiatrischen Einrichtungen Unrecht und Leid erfahren haben, wird von vielen Betroffenen immer noch als krasse Ungleichbehandlung kritisiert.

Krankenhaus als Todesfalle für behinderte Menschen

Daumen runterUNBEKANNT (KOBINET) Dass ein Krankenhausaufenthalt für Menschen mit Behinderung mit Assistenzbedarf mehr als schwierig ist, das wissen Insider und diejenigen, die so etwas schon erleben mussten. Welches großes Todesrisiko für Behinderte mit dem Gang in eine Klinik verbunden sein kann, das ist allerdings für den normalen Bürger nicht vorstellbar. Wie wahr und gleichzeitig unglaublich die Realität aber tatsächlich ist, zeigt folgendes aktuelles Beispiel.

Meine Behinderung gehört zu mir

Raul Krauthausen in seinem RollstuhlBERLIN (KOBINET) „Meine Behinderung gehört zu mir und ist von überwältigender Wichtigkeit für mich“, schreibt Raul Krauthausen auf seiner Homepage. Der „Mann mit der Mütze“ aus Berlin beschreibt in seinem Beitrag „6 Dinge, die man wissen sollte, wie es ist, mit einer Behinderung zu leben.

Inklusiv auf den Gipfel

Montessori-Schule Borken UNBEKANNT (KOBINET) Aus der Montessori-Gesamtschule in Borken erhielt kobinet am Wochenende eine Mail, mit der ein Video empfohlen wurde. „Ein Gipfel der Inklusion“ zeigt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bei einer Klassenfahrt mit ihrer schwerstbehinderten Mitschülerin Charlotte Bennemann in den Alpen.

Gute Geschäfte mit Werkstätten für behinderte Menschen

Budget, GeldscheineBERLIN/HAMBURG (KOBINET) Seit langem wird kritisiert, dass Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen keinen Mindestlohn bekommen. Auch die gesetzliche Neuregelung, dass Aufträge des Bundes zukünftig bevorzugt an Werkstätten für behinderte Menschen vergeben werden kann, stieß auf Kritik. Ein Bericht des Nachrichtenmagazins stern zeigt nun auf, dass der Bund damit zum Teil gute Geschäfte macht.

Blockade für bessere Übersetzung der UN-Konvention

UN-Konvention - SymbolbildWIEN (KOBINET) Die Kritik an der deutschsprachigen Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention löste u.a. eine intensive Debatte über den Begriff der Inklusion aus. Während der Inklusionsbegriff mittlerweile Standard in der Diskussion ist, wurde die deutschsprachige Übersetzung der Konvention jedoch immer noch nicht dem neuen Verständnis angepasst. Wie aus Österreich zu hören ist, arbeitet die dortige Regierung derzeit an einer Überarbeitung der Übersetzung, doch Deutschland scheint daran nach wie vor kein Interesse zu haben.

Inclusion Infusion auf der Cologne Music Week

InfozeichenKöLN (KOBINET) Inklusion heißt, dass Menschen mit Behinderung überall selbstverständlich willkommen sind und teilhaben können. Das gilt natürlich nicht nur für die Schule, sondern auch zum Beispiel für Musikveranstaltungen und so auch auf der von der c/o pop veranstalteten Cologne Music Week, die am 18. Januar zum achten Mal startet. Einen besonderen Konzert-Abend präsentiert auf der Music Week der Kölner Verein mittendrin e.V. am Mittwoch, 20. Januar, im Stadtgarten, Venloer Straße 40 in Köln. .

GenesungsbegleiterInnen machten Abschluss

Bild der EX-IN AbsolventInnenAUGSBURG (KOBINET) „Wir mussten uns in dieser Zeit sehr mit uns selbst auseinandersetzen – das tat manchmal weh, forderte uns heraus, aber es brachte auch das Beste in uns hervor“, erklärte Christian Munz, einer der Absolventen im Bezirk Schwaben, die nun den zweiten „EX-IN“-Kurs abgeschlossen haben. „EX-IN“, das steht für „Experienced Involvement“. Gemeint ist damit: Menschen mit Psychiatrieerfahrung bringen ihr Wissen bei der Begleitung von anderen Betroffenen mit ein.

Appell für Frauenbeauftragte in Werkstätten

Logo des Projekts Frauenbeauftragte in EinrichtungenKASSEL (KOBINET) In einem Appell fordert das Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen. Eine Idee macht Schule“ die Bundesregierung in Sachen Überarbeitung der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) auf, fünf Kernpunkte zur Absicherung der Arbeit von Frauenbeauftragten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zu berücksichtigen.

Wer eine Reise tut, kann was erleben

Logo: Die BahnPOTSDAM (KOBINET) Jan Krech aus Potsdam hatte zu Beginn des Jahres erstmals die Möglichkeit den InterCity 2 in der Praxis zu testen. Wie das Sprichwort so schön sagt, „wer eine Reise tut, kann viel erleben“, konnte auch Jan Krech auf seiner Fahrt mit dem Zug so manches erleben, wie er den kobinet-nachrichten nun mitteilte.

Barrierefreier Tourismus wird vielfältiger

Grafik zeigt Poster der CMTSTUTTGART (KOBINET) Wenn am kommenden Samstag in Stuttgart die Reise- und Touristikmesse CMT ihre Türen öffnet, ist auch das Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) wieder mit einem eigenen Stand vor Ort.

Verzögerungstaktik als Handlungsprinzip

Monika NatrupEDERTAL (KOBINET) Die Bundesregierung begründet die Verzögerung bei der Vorlage des ersten Gesetzentwurfes für ein Teilhabegesetz damit, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) derzeit mit der Flüchtlingsproblematik überlastet sei. Monika Natrup vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ForseA e.V. bezeichnet dies als  fadenscheinig, denn sie ist überzeugt, dass der Entwurf nach über sechs Jahren Vorlauf längst fertig in einer Schublade des Ministeriums liegt.

Gesetzesinitiative zur Gleichstellung im Internet

ParagraphenBERLIN (KOBINET) Nach den ersten Reaktionen der Fraktionen und Verbände auf den gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzesentwurfs für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechtes, geht es nun um die Details. Diese können nun auch im Internet nachgelesen werden, denn das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Gesetzentwurf online gestellt und auch die Statements von Verena Bentele und Andrea Nahles bei der gestrigen Pressekonferenz dokumentiert.

EU befragt behinderte Menschen zu ihrer Strategie

Flagge EuropaBRüSSEL (KOBINET) Die Europäische Kommission hat zur Halbzeit der Europäischen Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010–2020 eine öffentli-che Konsultation zur Überarbeitung der Strategie gestartet. In der Konsultation soll u.a. mittels eines Fragebogens ermittelt werden, wie das bisher Erreichte eingeschätzt wird, welche Herausforderungen fortbestehen und was die EU tun kann.

Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit von Werkstätten

FragezeichenKöLN (KOBINET) Welche Faktoren haben Einfluss auf die wirtschaftliche Lage einer Werkstatt für behinderte Menschen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben die Werkstätten, um die wirtschaftlichen Ergebnisse zu beeinflussen und diese zu nutzen? Diese Fragen untersucht nun die Firma Prognos AG im Rahmen eines Untersuchungsauftrags des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).

Positive Bilanz zum Inklusionsbotschafter-Projekt

Bunte GruppeKASSEL (KOBINET) Ein Jahr nach dem Start des Modellprojektes „InklusionsbotschafterInnen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion“ hat Ottmar Miles-Paul, der das auf fünf Jahre angelegte Projekt koordiniert, eine positive Zwischenbilanz gezogen. Der Ansatz statt Organisationen, aktive Menschen mit verschiedenen Behinderungen durch kleine Stipendien und den Austausch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu unterstützen, habe viele spannende Entwicklungen gebracht.

Teilhabe verbessern

Andrea Nahles und Verena Bentele auf gemeinsamer PressekonferenzUNBEKANNT (KOBINET) In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele hat Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles heute betont, dass Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft selbstbestimmt und gleichberechtigt leben sollen: „In diesem Jahr wollen wir die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig stärken und verbessern. Den Auftakt bildet die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das Gesetz wird vor allem für mehr Barrierefreiheit sorgen und mögliche Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen in der öffentlichen Verwaltung weiter abbauen. Menschen mit Behinderungen sollen in der Mitte unserer Gesellschaft selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können.“

Reaktionen aus dem Bundestag

Reichstagskuppel in BerlinBERLIN (KOBINET) Zu dem heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf für ein erneuertes Behindertengleichstellungsgesetz gab es heute unterschiedliche Reaktionen aus dem Bundestag, der das Gesetz noch diskutieren und beschließen soll. Nachdem schon gestern der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion eine bessere Teilhabe durch Barrierefreiheit vom reformierten Behindertengleichstellungsgesetz erwartet hat, äußerte sich heute auch seine sozialdemokratische Kollegin. Heftige Kritik kam dagegen von den behindertenpolitischen Sprecherinnen der Linken und der Grünen.

Gleichstellungsgesetz nachbessern

Adolf BauerBERLIN (KOBINET) Nachbesserungen zum Behindertengleichstellungsgesetz hat heute der Sozialverband Deutschland (SoVD) gefordert, weil es die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen außer Acht lasse. „Bisher geht der Gesetzentwurf am Lebensalltag behinderter Menschen vorbei. Denn er klammert die privaten Anbieter von Gütern und Dienstleistungen aus. Bleibt es dabei, bestehen maßgebliche Barrieren fort. Zum Beispiel beim Arztbesuch, beim Sport oder an der Kinokasse“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Verpflichtung zur Barrierefreiheit muss auch für Private gelten

Logo der ISLBERLIN (KOBINET) Bei der Reform des Behindertengleichstellungsrechts müssen die privaten Rechtsträger, die Angebote für die Allgemeinheit bereitstellen, gesetzlich zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. Diese Forderung erhob die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) als Reaktion auf den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzesentwurf für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts.

Verena Bentele kritisiert Gesetzentwurf

Verena BenteleBERLIN (KOBINET) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts kritisiert. In einer Pressemitteilung „Behindertengleichstellungsgesetz: Nach der Reform ist vor der Reform“ erklärte Verena Bentele: „Es reicht nicht, Hindernisse zu dokumentieren. Wir müssen Barrieren beseitigen und brauchen verbindliche Umsetzungsfristen.“ Die Beauftragte äußerte sich anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles. Dabei betonte sie, dass sie einen ambitionierteren Gesetzentwurf erhofft hatte.

Weiterentwicklung des Gleichstellungsrechts

Andrea NahlesBERLIN (KOBINET) Das Bundeskabinett befasst sich heute mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales entwickelten Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts. Es wird erwartet, dass das Bundeskabinett grünes Licht für die Einbringung des Gesetzesentwurfs in den Deutschan Bundestag gibt.

Rentendiskussion darf 2016 nicht einschlafen

Budget, GeldscheineBONN (KOBINET) Zum 1. Juli 2016 steigen die Renten in Deutschland auf breiter Front. Mit einer Anhebung um 4,4 Prozent in den alten und rund 5 Prozent in den neuen Bundesländern steigen die Bezüge so stark wie seit fast zwei Dekaden nicht. Dennoch sieht der BDH Bundesverband Rehabilitation weiteren Korrekturbedarf, da die Renten mit der allgemeinen Lohnentwicklung, über einen längeren Zeitraum besehen, immer weiter hinterherhinken, so die Verbandsvorsitzende Ilse Müller.

Veranstaltung zur relevanz sozialer Menschenrechte

InfozeichenFULDA (KOBINET) Fulda (kobinet) Die Arbeitsgruppe Soziale Menschenrechte im Forschungsverbund Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) der Universität Kassel und der Hochschule Fulda lädt für Montag, den 1. Februar von 15.30 – 18.30 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Brun-Otto Bryde (RiBVerfG a.D., Justus-Liebig-Universität Gießen) unter dem Motto „Die Relevanz sozialer Menschenrechte ein. Die Veranstaltung findet bei Fulda Transfer, Heinrich-von-Bibra-Platz 1b, in Fulda bahnhofsnah statt.

Weg mit den Barrieren!

Porträtfoto  Ulrike Mascher BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband VdK Deutschland startete heute seine bundesweite Kampagne „Weg mit den Barrieren!“. Dessen Präsidentin Ulrike Mascher gab heute auf einer Pressekonferenz in Berlin den Startschuss mit den Worten: „Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen dürfen nicht länger von ihrem Grundrecht auf Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik bereits 2009 verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!“

Verhandlung über Kfz-Hife

Grafik zeigt JustitiaMüNCHEN (KOBINET) Am 21. Januar findet um 12.30 Uhr im Bayerischen Landessozialgericht München im Gerichtssaal 001, in der Ludwigstraße 15 in 80539 München eine Verhandlung zur Kfz Hilfe statt. Darauf hat Andreas Vega vom Verbund behinderter ArbeitgeberInnen (VbA) aus München die kobinet-nachrichten verbunden mit der Hoffnung, dass möglichst viele UnterstützerInnen teilnehmen, aufmerksam gemacht.

Teilhabe durch Barrierefreiheit

Porträtfoto Uwe SchummerUNBEKANNT (KOBINET) Bessere Teilhabe durch Barrierefreiheit erwartet der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag vom reformierten Behindertengleichstellungsgesetz, das morgen das Bundeskabinett verabschieden wird. Uwe Schummer erklärte heute: „Aus Sicht der Unionsfraktion kommen wir mit dem neuen Behindertengleichstellungsgesetz einer Gesellschaft ohne Barrieren näher.“

Klare Vorgaben für Teilhabe?

UNO-Flagge mit BehindertenrechtenDüSSELDORF (KOBINET) In Nordrhein-Westfalen soll demnächst ein Inklusionsstärkungsgesetz die seit 2009 geltende UN-Behindertenrechtskonvention auf Landes- und kommunaler Ebene umsetzen. Zu einer Anhörung im Landtag über den Entwurf waren gestern etwa 50 Sachverständige eingeladen. Minister Rainer Schmeltzer, im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland für Arbeit, Integration und Soziales zuständig, rechnet mit einer Verabschiedung des Gesetzes noch im ersten Halbjahr. Betroffene bemängeln fehlende klare Vorgaben für die Teilhabe.

Private zur Barrierefreiheit verpflichten

Logo der ISLBERLIN (KOBINET) Im geplanten neuen Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) müssen die privaten Rechtsträger, die Angebote für die Allgemeinheit bereitstellen, gesetzlich zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. Diese Forderung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) auf ihrer traditionellen Klausurtagung in Berlin erhoben. Wie heute weiter mitgeteilt wurde, hat die ISL zur Umsetzung ihrer Forderung auch eine Kampagne beschlossen.

Bundesbehindertengleichstellungsgesetz im Kabinett

ParagraphenBERLIN (KOBINET) Nach zwei Jahren intensiver Diskussionen über die behindertenpolitischen Reformen der schwarz-roten Regierungskoalition auf Bundesebene in diesem Jahr, wird es nun konkret. Diese Woche will das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts auf Bundesebene beschließen und damit dem Deutschen Bundestag zur Debatte und Entscheidung weiterleiten.

Weiterbildung zur inklusiven Kommunikation

Logo des ZsL StuttgartSTUTTGART (KOBINET) Am 20. Januar bietet das Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen von 13.30 – 17.00 Uhr eine Weiterbildung unter dem Motto „Inklusive Kommunikation“ an.

Burg Landshut muss umfassend barrierefrei werden

Burg Landshut Ruine mit BaukranBERNKASTEL-KUES (KOBINET) Frank Schäfer ist ein Fan von Burgen und hat schon viele mit seinem Rollstuhl erkundet. Seit Jahren setzt er sich dafür ein, dass die Burg Landshut Ruine, die sozusagen vor seiner Haustür liegt, endlich umfassend barrierefrei wird. Hier gibt es derzeit konkrete Chancen, aber auch noch Herausforderungen, denn bisher ist noch nicht in Sicht, dass ein zweiter, dringend nötiger Aufzug, beim Umbau eingebaut wird.